Brain Storm


Produktname:
Brain Storm
Autor (Produkt):
Haim Shafir
Verlag/Hersteller:
Erscheinungsjahr:
2016
Bezug:
im Handel erhältlich
Preis ab:
16,89 €
Heilmittel:
Logopädie, Ergotherapie
Fachbereich(e):
Neurologie (L), Sonstiges
Störungsbild(er):
Aphasie und kognitive Dysphasie, dysexekutive Störung, kognitives Hirnleistungstraining


Spieler:
Einzel- und Gruppentherapie
Spieldauer:
20 min
Geeignet für Visusgestörte:
Ja
Visusgestörte Hinweis:
Bilder sind von etwa mittlerer Größe, häufig eindeutige Formen
Geeignet für Blinde:
Nein
Hauptmaterial:
Pappe/Papier
Enthält Kleinteile:
Nein
Allrounder:
Ja
Günstig:
Ja


Komplexität des Spielaufbaus oder der -regeln:
Schriftgröße:
Hygiene:


Verpackung (Länge/Höhe/Breite):
123mm / 20mm / 97mm
Material (Länge/Höhe/Breite):
86mm / nullmm / 53mm

Content / Spielablauf

Der Ablauf ist ähnlich dem Spiel "Code Names (Pictures)". Es werden Karten ausgelegt und dementsprechend müssen Karten semantisch miteinander kombiniert werden. Ich muss fairer Weise gestehen, ich habe mir die Anleitung kein einziges Mal durchgelesen.

Setting

Das Spiel eignet sich für mittelschwere bis leichte Aphasien und ganz besonders Restaphasiker. 1) Benennen der einzelnen Karten möglich (Gerne übrigens mit der rheinischen Frage kombiniert: Wo? = Krone - auf dem Kopf) 2) Vorgegebene Kombination aus zwei Karten für zusammengesetzte Wörter (Publikumspreis, Himmelsleiter, Goldkrone, Fischkutter etc.) 3) Ich lege immer 9 Karten aus, und jeweils zwei müssen in einen semantischen Zusammenhang gebracht werden. Entweder als direktes Kompositum oder als Assoziation (Sirene, Polizist = Einsatz) a) Ich sage das Wort und nehme beide entsprechenden Karten. Ebenso der Patient. b) Ich sage das Wort und der Patient muss die entsprechenden Karten finden. Dann ist der Patient dran.

Steigerungen/Hilfen

Eine richtig miese Steigerung ist, wenn man auf Sprichwörter oder feststehende Phrasen bzw. Buch- oder Filmtitel oder sogar Lieder beharrt. Hammer + Krone: sich einen Zacken aus der Krone brechen Und da muss ich ganz ehrlich sagen: Das funktioniert nicht immer. Aber wenn Patienten mir von sich aus so etwas anbieten bei Variante 3, dann honoriere ich es, mache es aber nicht zur Regel.

Persönliche Rezension

Ein wahnsinnig schönes Spiel für die Therapeutenseele, denn es bedarf keiner bzw. geringer Vorbereitung, der Patient regelt selbst den Schwierigkeitsgrad, es regt zum Denken an, und die Bilder sind einfach unheimlich motivierend auf Grund der bestehenden Interpretationsfreiheit. Mal ganz ab von der Tatsache, dass sie sehr liebevoll designed wurden - und das eben auch in Farbe! Schön ist natürlich mal wieder das Format. Quadratisch, praktisch ... na, ihr wisst schon.